Praxisautomatik ·
Praxisbeispiel: neue Sprechzeiten sauber veröffentlichen
Ein konkreter Freigabeablauf für Sprechzeiten: Quelle, Entwurf, Prüfung und Kontrolle an allen Veröffentlichungsstellen.
Herausgeber: Du First, Inhaber Hamid Hekmat · KI-gestützter redaktioneller Leitfaden. Rechenbeispiele nutzen fiktive Daten.

Ausgangslage: eine Änderung, mehrere Stellen
Dieses Beispiel verwendet erfundene Betriebsdaten und beschreibt keine Kundenreferenz. Eine Praxis möchte ihre telefonische Erreichbarkeit mittwochs von 08:00–12:00 auf 09:00–12:00 ändern. Die Information steht auf der Kontaktseite, in einer häufigen Frage und in der Wissensgrundlage des Website-Assistenten. Behandlungszeiten bleiben unverändert. Genau diese Unterscheidung muss der Auftrag enthalten.
Ein Freigabeblatt statt drei freier Texte
Die verantwortliche Person hält alten Wert, neuen Wert, Gültigkeitsdatum und betroffene Stellen fest. Dazu kommt der Hinweis „nur telefonische Erreichbarkeit“. Aus diesen Fakten entstehen die Entwürfe. Medizinische Aussagen, Patientennamen oder Begründungen über einzelne Mitarbeitende gehören nicht in diesen Auftrag.
Die englische Fassung muss denselben Sachverhalt ausdrücken. „Phone availability“ darf nicht zu „opening hours“ werden. Eine zweite Person prüft die beiden Fassungen gegen das Freigabeblatt und bestätigt die genaue Version.
Veröffentlichung in kontrollierter Reihenfolge
Zunächst wird der Entwurf im CMS gespeichert und über die Vorschau geprüft. Erst nach Freigabe folgt die öffentliche Veröffentlichung. Die Wissensgrundlage des Assistenten wird mit derselben freigegebenen Information aktualisiert. Solange diese Verbindung noch nicht eingerichtet ist, bleibt dieser Schritt eine ausdrücklich zu erledigende Aufgabe.
Drei konkrete Abnahmetests
- Kontaktseite auf Deutsch und Englisch: Mittwoch nennt 09:00–12:00 ausdrücklich als telefonische Zeit.
- Häufige Frage: Die Antwort widerspricht weder der Kontaktseite noch den unveränderten Behandlungszeiten.
- Assistent: Die Testfrage „Kann ich Mittwoch um acht anrufen?“ führt zur neuen Information oder zu einem ehrlichen Verweis auf die Kontaktseite.
Rückweg und Messung
Vorherige Inhalte bleiben als Version erhalten. Ist die neue Information falsch, wird diese Version zunächst als Entwurf wiederhergestellt, geprüft und dann veröffentlicht. Dokumentiert werden Zeitpunkt, freigebende Rolle und bestandene Prüfschritte. Gemessen wird hier die Vollständigkeit der Aktualisierung; weniger Anrufe oder eingesparte Arbeitszeit lassen sich aus diesem Beispiel nicht ableiten.